Ausgangslage
Die prekäre Situation der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bremen ist seit Jahren bekannt: zu wenig Personal, eingeschränkte Öffnungszeiten und zu wenig Geld für verlässliche Angebote.
Mit den neu beschlossenen Qualitätsstandards sollte vieles eigentlich besser werden. Tatsächlich drohen ab 2027 jedoch massive Kürzungen: Einrichtungsschließungen, reduzierte Angebote und das Aus für zahlreiche Projekte in fast allen Stadtteilen. Mindestens fünf Freizeitheime und Jugendclubs, darunter das Freizi Neustadt, UPS Marßel und das Sielwallhaus, sowie rund 50 Projekte stehen vor dem Aus.
Das würde die Angebots- und Trägervielfalt in Bremen massiv schwächen. Die verbleibenden Angebote reichen nicht aus, um den Bedarf von Kindern und Jugendlichen in den Stadtteilen zu decken. Das Unverständnis darüber ist groß.
Wie kann das sein? Und was können wir dagegen tun?
Darüber wollen wir informieren, diskutieren und gemeinsam ins Gespräch kommen. Mit Jugendlichen, Fachkräften, Beiräten, Trägern und Interessierten.
Mit dabei sind
- Volker Rohde, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit e. V.
- Jana Sämann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Siegen und Lehrbeauftragte an der Hochschule Bremen
- Sabine Toben-Bergmann und Henrik Sorgalla, Arbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Bremen
Wann und wo?
DGB-Haus
Bahnhofsplatz 22 bis 28
28195 Bremen
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